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| V E R O N I K A V I K T O R I A L A M P R E C H T Persönlichkeit stärken & Naturfülle erleben |
Zeitpunkt: Nacht vom 31. Oktober – 1. November, kelt. Neujahr, Samhain, Fest der Toten 
"Die Welt unserer Vorfahren will gewürdigt werden. Dadurch binden wir uns an eine der mächtigsten und in unserer Kultur am meisten verdrängten Verwandlungs- und Lebensgestaltungskräfte an, die wir haben. Witz und Leichtigkeit gehören genauso dazu - weil die Tödin tanzt!"
Zeit: Samstag, 30. Oktober , 18 Uhr - Montag, 1. Nov. 2010, 13 Uhr
Ort: Eggenburg, NÖ; ElternKindZentrum & Naturschutzgebiet Fehhaube-Kogelsteine, uralter Kultplatz und Landschaftstempel
Ablauf:
Samstag 18 - 21 Uhr
Göttin im Urnenhain Wien
Vertraut werden, Ur-Geschichte des Ortes und Bezug zu Samhain, Impulse zu Sterben und Tod aus matriarchalen und keltischen Überlieferungen, Austausch von persönlichem Verständnis & Erfahrungen, Kreistänze zum Leben und Sterben,
heilsame schwarzen Göttinnenkraft am Beispiel von Holle, Inanna, Gaia, Kali, Sheila na Gig etc.
Frauenmärchen, nährende Körperübungen
Sonntag 10 - 22 Uhr:
"Die Kraft meiner Ahn/innen stärke meinen Rücken".
Mit Tanz, Wahrnehmungstechniken und Austausch im Frauenkreis findet jede ihr ganz persönliches Thema, das sterben will und sich dadurch erneuern kann. Wir eröffnen uns Zugang zum schwarzen Aspekt der Göttin, der Knochenfrau, der inneren Seherin, der weisen kecken Alten in uns.
Abends im Ritual bei den uralten Kogelsteinen kann nährender Kontakt mit den Ahnen aufgenommen we
rden. Fragen können gestellt werden, die eigene Knochenstruktur gestärkt werden, Altes, Überflüssige, Abgeschlossene darf sich endgültig verabschieden.
Montag, 10 - 13 Uhr:
Reflexion des Rituals, Integration der erkannten, gestärkten Kraft in den Alltag.
Was nährt mich in den dunkler werdenen Zeiten?
Motherpeace-Tarot; Abschluss
"....Es geht nicht darum, ob das Leben eine Zeit in uns ist, sondern darum, dass wir auf ewig im Leben sind und seinen Gesetzen und Mysterien unterworfen sind!"
Auszug aus "Keltisches Totenbuch" von Phylida Anam-Aire
Seminarkosten: Euro 166 (exkl. Unterkunft Gästezimmer Edith Jony Euro 25/ÜF; www.members.aon.at/jony)
Euro 150 - für Frauen mit derzeit geringem Einkommen
Mitnehmen: Decke, Sitzkissen und bequeme Kleidung für drinnen; wärmste Kleidung & Schuhe für draußen; Thermoskanne, Laterne oder Taschenlampe, wetterfeste Sitzunterlage, naturtaugliches Musikinstrument (wenn vorhanden), Mum in den Knochen;
Infos & Anmeldung: ab sofort unter mail@veronikalamprecht.com
Änderungen vorbehalten
„…..geborgen sein im Schoß der Göttin, zerfließen, zerfallen, auseinanderbrechen, alles hingeben, die Form verlieren, zu Staub und Moder werden. Alles Leben kehrt in den Kessel der Wintergöttinnen zurück, wird umgerührt und dadurch neu. Nur wenn du dich rückhaltlos, schutzlos hingeben kannst, dem Sterben und Leben, kannst du empfinden was Geborgenheit und Schutz ist, ohne Magie, Amulette oder anderes. Es ist der Schutz den SIE dir gewährt, indem SIE ihn in dir selbst weckt.
Es ist nur ein Moment in dem du den Tod empfindest, nur ein kurzer Augenblick. Aber erst wenn du ihn aushalten und zulassen kannst, ist es möglich wieder in das Leben zurückzukehren. Du tauchst ein in die Welt deiner Schatten, deines puren Selbst. Nichts kannst du verbergen, die Dunkelheit öffnet die letzte Tür in Dir. Wir gehen in Labyrinthe. Aber kein Ungeheuer erwartet uns, um uns zu verschlingen, sondern unser eigenes Ich. Auch wenn du anderen Masken zeigen kannst, in dieser Nacht stehst du schonungslos vor deinem eigenen Spiegel, wirst mit dir selbst konfrontiert, stößt an deine eigenen Grenzen, muß dich selbst erkennen. Hältst du diesen Moment aus oder zerbrichst du?
…Es ist die Zeit in der wir der Ahninnen gedenken. Frauen, die vor uns den Weg gegangen sind, die im Totenreich warten, uns von dort aus helfend zur Seite stehen. Es ist besonders die Zeit der Frauen, die nicht mehr bluten, die uns heute weise Lehrerinnen unseres Frauseins sind. An diesem Tag kann eine Frau, die aufhört zu bluten, ihren Übertritt in diesen Lebensabschnitt feiern.
Es gibt viele Helferinnen in dieser Zeit, die dich führen können auf dem Weg ins Reich der Schatten. (www.schamanca.de)
Kali: Indische Göttin aus der Trinität Durga-Parvati-Kali. Sie trennt mit dem Messer das Wichtige vom Unwichtigen, den Kopf (Verstand) vom Rumpf (Gefühl) - die Schwarze, sexuell starke Lebensspenderin. Vernichtung des Alten - damit Neues Platz hat.
Hel-Holle: vorkeltische, alteuropäische Göttin, Hüterin der Unterwelt, des dunklen Aspektes des Lebens, aber auch Hüterin des paradiesischen Gartens, der nur durch den Brunnen (eintauchen in das Unbewußte) erreichbar ist.
Hekate: griechische dreifaltige Göttin aus der Trinität Persephone, Kore (Demeter) Hekate, Göttin der Mondphasen, Hüterin von Himmel, Erde und Unterwelt, Herrin der Kreuzwege, für die in Neumondnächten an Weggabelungen Opfer gebracht werden. Auf diesem Weg erfüllt sie auch Wünsche.
Percht: Im deutsch/österreichischen Alpenraum zieht sie in den Rauhnächten zwischen 21.12, 23.12. und 6.1. mit ihrer wilden Schar in einem Schlitten über den Himmel und die Erde, sammelt die Seelen der Toten des Jahres und bringt sie in den Raum des Ausruhens. Orte wie Berchtesgaden (Garten der Percht) erinnern an sie.
Lilith: Die schwarze Mondfrau zeigt ihr Gesicht, das sie sonst hinter dem Mond verborgen hält. Die erste Frau Adams, verbannt von den jüdischen Patriarchen auf die nichtsichtbare Seite des Mondes, ist sie mächtiger denn je. Da sie verleugnet wird, ist ihr plötzliches Auftauchen umso schrecklicher. Im Ruf der Eule zeigt sie sich uns und mahnt uns, unseren Eigen-Sinn zu gebrauchen, der weiß, was für uns gut ist.
Samhain bedeutet „Sommerende“ und „alle zusammen“ (Lebenden und Tote); Vereinigung;
Halloween bedeutet „lichte, helle Schwester, die den Tod bringt“
Ort: Wien; genauer Ort wird noch bekannt gegeben;
Anmeldung unter mail@veronikaschenter.com -