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| V E R O N I K A V I K T O R I A L A M P R E C H T Persönlichkeit stärken & Naturfülle erleben |
Wanderung ins Naturschutzgebiet "Fehhaube-Kogelsteine", Weinviertel, NÖ 
Samstag, 23. Oktober 2010, 11 - ca. 20 Uhr
"Einer der großartigsten unveränderten Kultplätze ist der von Stoitzendorf, einige Kilometer östlich von Eggenburg.....Man hat die Steine gelassen und nicht verchristlicht. Nur ein Marterl in der Nähe weist auf das alte Heiligtum hin....die Flora weist Besonderheiten auf, zb. die Zwergkirsche, die blaue Zwerglilie....deutlich zu sehen sind auch die Reste des alten Steinkreises....dass dieser Platz Ortungszentrum von zahllosen anderen heiligen Plätzen in der näheren und weiteren Umgebung ist....." Auszug:"Kultplätze im Land um Wien", Franz Jantsch
Wenn wir uns die Kraft unserer Vorfahren bewußt machen, sie würdigen, binden wir uns an die eigene und universelle Urkraft an. Tiefe Verwurzelung, Halt und natürliches Glück und Freude können dann leichter das eigene Leben erfüllen.
Geplanter Ablauf:
Treffpunkt 13 Uhr Hauptplatz Eggenburg, Altstadt;
Urgeschichte aus weiblicher Sicht - anhand der Sammlungen und Modelle im Krahuletz-Museum (ca. 1 Std)
Wanderung von Eggenburg ins Naturschutzgebiet Fehhaube-Kogelsteine
Würdigung des Kultortes
Persönliche Vertiefung in die Weisheit des Ortes, der Steine
Anleitungen zur Wiederverbindung mit Urmutter Natur
Impulse zum Ahnenverständnis unserer vorchristlicher Kulturen
Selbstreflexion zur Kraft der eigenen Vorfahren
Ehrung der persönlichen Ahn/innen in einem feinen Ritual
Bewußtes Erleben von Dämmerung und Nacht
Dank, Abschluss & Rückweg;
Mitnehmen:
Bequeme warme Kleidung, Sitzkissen, Decke, Jause, Getränk
Ev. wetterfestes Musikinstrument, persönlicher Kraftgegenstand, Laterne;
leichte Wanderung, reine Gehzeit: 2 Stunden
Investiton:
Euro 60 + Euro 6 für Eintritt ins Krahuletz-Museum
Euro 50 für Personen mit derzeit geringem Einkommen
Anmeldung:
mail"@"veronikalamprecht.com oder 0676 5151303
Im Zauber der Zeit - Eggenburg und die Kogelsteine
Auf einer Entdeckungsreise mit Veronika Victoria
Ein Nachbericht von der Wanderung am 24. Okt. 2009 - von einer Mitforscherin & Entdeckerin:
Es ist Samstag, der 24. Oktober. Wir machen uns an diesem feinen Herbsttag mit dem Auto auf den Weg von Wien entlang der Donau über Stockerau und Großweikersdorf Richtung Wein- und Waldviertel. Schon während der Autofahrt fällt mir auf: Jedesmal wenn ich auf dieser Strecke ins Waldviertel unterwegs bin, erfüllt mich eine Sehnsucht und wenn ich genau hinspüre, ist es ein Gefühl von Heimkommen und Frieden.
Vorbei an Ziersdorf biegen wir in Maissau rechts ab Richtung Eggenburg. Um Punkt 13.13 Uhr erreichen wir Eggenburg und lassen das Auto am Platz vorm Krahuletz-Museum stehen. Wir gehen über die Kremser Straße und Veronika zeigt mir zuerst den wunderschönen Hauptplatz von Eggenburg. Der Zufall hat sie vor ein paar Wochen erstmals von Horn/Schloss Harmannsdorf kommend hier her geführt.
Der Hauptplatz ist wunderschön umgeben von alten, feinen, bunten Häusern in rosa, weiß und blau, vor uns ein Brunnen, aus dem frisches Wasser quillt – ich spür dem Impuls das Wasser anzugreifen und seine Energie zu genießen. In der Mitte des Brunnens sitzt ein Adler, der seinen linken Flügel küsst. Wie fein!
Egenenburg und die alten Frauen-Symbole
Veronika erzählt, die Gründung der Stadt geht auf das Jahr 976 bis 1246 zurück. Bemerkenswert ist, dass die Stadtmauer rundum noch vollständig erhalten ist. Urkundliche Nennungen um das Jahr 1140 sprechen von „Egenburch" und „Egenenburg". Der Name „Egenenburg" ist für mich spannend – das Wort „Egenen" klingt für mich wie: Beginen. Vielleicht war es eine Beginenburg in der freie, eigenmächtige Frauen wirkten – eine friedlich, weibliche Kraft wirkt bis heute fort, das spüren wir ganz deutlich und wohl auch die Menschen, die heute dort wohnen.
Auf den ersten Blick fallen uns die vielen Symbole auf, die am Hauptplatz und in der Stadt wirken. Gleich neben dem Brunnen steht eine Mariensäule, für mich ein überliefertes Symbol für die Göttin, die Große Mutter, die Verehrung von Mutter Erde. Im Stein & Wein-Führer lese ich später, dass die Mariazeller Muttergottes am Weg steht und darauf hin weist, dass wir uns auf einem alten Wallfahrtsweg befinden – also gibt es wohl einen Verbindungsweg zur Magner Mater Austria nach Mariazell.
Fast an jedem Haus entdecken wir alte weibliche Zeichen: Die Eingänge sind meist rund, einige noch spitz zulaufend in Form einer Vulva, an viele Türen finden sich Rauten (ein heiliges Symbol der großen Göttin und Mutter Erde) und einige Türen haben die selbe Form wie in Mödling. Auch Muscheln (ebenfalls ein Symbol für die Vulva) sind teilweise an den Holztüren geschnitzt, sehr fein und wunderschön. An einem Haus neben dem gemalten Haus prangt ganz mächtig und ganz oben ein schwarzer Kuhkopf – ein Symbol für die Gebärmutter: wow!
In der Rathaustraße entdecken wir noch ein Haus mit den drei heiligen Farben - rot weiß schwarz - bemalt (wie in Mödling) und in ähnlichen Mustern, die die sich aus Kuhköpfen und Hörnern ableiten, wie ich sie ganz deutlich an der Marien-Wallfahrtkirche Schöder und der Kirche in St. Oswald bei Bad Kleinkirchheim schon entdeckt habe.
Auf einem Haus ist Maria Delorosa dargestellt, wie sie Jesus hält – als ihren Geliebten. Und am nächsten Haus ist Maria mit dem Kinde immer wieder in der selben Form und Veronika erklärt die Bedeutung: Eine Hand Marias hält das Kind am Gesäß, also am Wurzelchakra (Sexualenergie), Marias zweite Hand hält das Kind am Herz (Herzchakra) und die Hand des Kindes liegt am Kehlkopf von Maria (Kehlkopf-Chakra).
Das Museum und die alten Gefäße
Wir gehen die Kremser Strasse zurück ins Krahuletzmuseum. Dort hat der Heimatforscher Krahuletz im vorletzten Jahrhundert eine beeindruckende Sammlung rund um Natur, Ausgrabungen der Gegend und Fundgegenstände der Äcker rund um Eggenburg geschaffen. Später lese ich nach, dass er aufgrund seiner umfangreichen Forschungsarbeiten wohl nie eine Frau gefunden und nie geheiratet hat.
Wir beginnen im letzten Stock mit dem Musums-Rundgang, dort sind derzeit auch moderne Kunstwerke ausgestellt: Die Schaukästen „Meine Idole" zeigen bemalte männliche und weibliche Figuren – eine weibliche fällt uns besonders auf – ihre Vulva ist wunderbar fein dargestellt – und in ihrer Gebärmutter sieht Veronika eine Frau – eine Frau die ruht, in sich, in ihrer roten Gebärmutter-Kraft…. ganz fein gemalt…
Wir gehen weiter, treffen eine Fanny vom Galgenberg und die Willendorferin gleich mehrmals in alten und neuen Kunstwerken…
Im Raum mit Gefäßen aus der Jungsteinzeit verweilen wir länger: Viele riesige Tongefäße, Vorratsgefäße aus alten Kulturen wunderschön bemalt, fein geformt - einige haben Noppen und Veronika sagt, wenn sie hinspürt, fühlt sie – die Noppen wirken wie Sender strahlen kostbares aus – verstärken sozusagen die kostbare Nahrung im Gefäß – wie wunderbar muss die Zeit damals gewesen sein, alles eins, der Mensch mit sich und mit der Natur - im Paradies – (das wir uns heute wieder schaffen!)
Verblüffende Ähnlichkeiten - Wie in Malta
Weiters finden wir wieder zahlreiche Symbole auch auf den älteren Gefäßen: Dreiecke, V-Linien, Rauten, Spiralen, Kreise - wunderschöne Muster – so wie in Marija Gimbutas Buch „Die Sprache der Göttin" beschrieben. Und Veronika entdeckt ähnliche Muster wie in Malta und zeichnet sie nach – und ich spüre wie fein, es sein kann, sich mit diesen alten Mustern, Symbolen auseinander zusetzen, sie nachzuzeichnen, hineinzuspüren und eins werden damit…nicht nur schnell zu fotografieren sondern hinspüren: Man kommt dabei ganz zu sich und vielleicht oder ganz sicher auch an die alte Kraft.
Schließlich gehen wir noch in einen Raum mit Keramik-Handwerk aus den letzten Jahrhunderten: Bemalte Krüge und Teller aus der Umgebung von Eggenburg. In den alten gemalten Mustern finden sich neben Rauten und einigen Marias auf der Mondsichel, die Hirschkuh, Kuhköpfe und ich spür den Impuls beim nächsten Schaukasten noch stehenzubleiben: Und Veronika entdeckt auf den gemalten Krügen die selben Symbole wie in Malta: Die Schleifen oder die Faltenröcke der doppelten Göttin – wieder ein Symbol für die Vulva - hier direkt auf den Krügen gemalt, zieren sie das runde (weibliche) Gefäß - den Krug oder eine Schüssel…
Stundenlang könnte ich noch verweilen im Museum, aber jetzt wollen wir zu den Kogelsteinen wandern. Und dazu stärken wir uns noch auf der Parkbank vorm Museum: Mit Walnussbrot und geräuchertem Rindfleisch. Sogar am Gehsteig sind Muster mit Pflastersteinen gelegt und bevor wir losgehen, stellen wir uns noch in die Raute aus weißen Plastersteinen und spüren hinein: Zu sich kommen und stärkend, die Kraft in sich tragend ….das spüren wir in der Raute….
Zauberwald am Vitusberg: Lebendig & lustvoll
Wir wandern über den Kalvarienberg auf den Vitusberg (Veitsberg). Ein Pfarrer ließ den Kalvarienberg nach 1600 erbauen – hier wurden wohl alte Traditionen christianisiert…aber welche?
Durch den Eichen-Zauberwald steigen wir hinauf auf den Vitusberg und Veronika zeigt mir, wie man die Landschaft durch sich durchfließen lassen kann.
Am Vitusberg steht eine Kapelle und darin brennt ein rotes Licht. Veronika erzählt: Vitus kommt von vita – das Leben, lebensvoll, der Lebendige; (Veit ist der eingedeutschte Name von Vitus). Von dort oben hat man eine wunderschöne Aussicht auf die Landschaft und auf die Kogelsteine unten. Weiters sieht man die Leonhardkirche von Wartberg. Veronika entzündet wohlriechende Rosen-Räucherstäbchen (die es hoffentlich bald wieder bei Sewa gibt), und wir räuchern uns um loszulassen und frei und klar zu sein. Als Geschenke lassen wir noch eine Rose und Rosenblätter am Vitusberg und ich lege aus trockenen Grashalmen intuitiv noch eine Raute auf die Steine rundum die Kapelle. Auch die Steine dort faszinieren mich und ich will mich unbedingt drauf setzen…
Dann wandern wir hinunter Richtung Grafenberg, wir gelangen durch einen kurzen Tunnel unter der Bahn vorbei an einer großen alten Eiche in einen Hohlweg. Dort sammeln wir ein paar Nüsse und Zwetschken. Schließlich landen wir in einer wunderschönen Kellergasse mit einer alten Linde und einem Ziehbrunnen wie bei Frau Holle.
Es dämmert schon und die Strassenbeleuchtung in Grafenschlag schaltet sich ein. Wir gehen langsam, genießen diesen schönen Ort, bewundern die Lößablagerugngen am Rand der Kellergasse, die mich an die Klippen und die Heilerde auf Gozo/Malta erinnern. Schließlich biegen wir im Dorf bei der ersten Abbiegung rechts ab, kommen vorbei an der Buschenschank der Familie Jina, die auch grad geöffnet hat. Später erfahre ich, dass Frau Jina den Weinbau betreibt und vom Weingarten rund um die Kogelsteine ihr bester Wein, nämlich der „Grüne Veltliner Kogler" gedeiht.
Wir gehen weiter zur Grafenberger Strasse an Marien-Kapellen und Marterln vorbei zum Weg, der zu den Kogelsteinen führt.
Als erstes begrüßen uns dort Rosen, viele wunderschöne Wildrosensträucher mit prächtig roten Hagebutten bewachsen und zieren den alten Kraftort. Und viele große mächtige Steine liegen dort – sie erinnern mich an die Heiligen Tempel auf Malta/Gozo.
Alte Frauenkraft frei legen
Es ist schon dunkel, den Weg zu den Steinen finden wir aber leicht. Der Ort strahlt Ruhe und Kraft aus, auch Frieden lässt sich spüren. Intuitiv will ich die Steine umarmen, sie erspüren – es ist schon sehr dunkel und ich gehe rundum und taste mich rund um den großen Stein, der für mich aussieht wie ein großes Dreieck. Für mich ist es wie heimkommen, ich lehne mich an den Stein und spüre eine große Zufriedenheit. Alles ist vorhanden, sagt Veronika. Es tut unendlich gut dort zu sein, dort zu liegen, auf den Steinen zu sitzen und spüren…und es ist angenehm warm bei den Steinen…
Wir essen Sonnentor-Kekse in Herzform und trinken roten Hollersaft, räuchern, zünden eine Kerze an und bringen unsere Geschenke an den Ort. Ich spüre eine große Kraft, die mir fast unheimlich ist. Veronika eine tiefe Verwurzelung. Wir spüren noch hin zu Eggenburg … heil sein kommt als Botschaft, und Frieden, aber auch eine verletzte Weiblichkeit …und der große Dreicksstein teilt mir mit, mich einfach von Liebe leiten und tragen zu lassen…Veronika sieht über dem Stein eine große Frau, die eingeschnürt ist, wie in einem Korsett und wir tönen, um die (eingeschnürte) Frauenkraft ein Stück zu lösen….frei zu legen. Und später erinnere ich mich das jemand mal gesagt hat: „Im Gegensatz zu Europa ist in Asien die Frauenkraft voll vorhanden…"
Schließlich wandern wir zurück nach Eggenburg. Dabei schweift unser Gespräch um folgendes…Veronika erzählt: Schwarze Schuhe stoppen den Energiefluss – was hilft: eine rote Acht aus Menstrationsblut auf die Sohle malen… und die roten Schuhe des Papstes - seit der neue Papst die roten Schuhe trägt, hat auch die Modeindustrie dies aufgegriffen und es gibt rote Schuhe für alle Frauen…tja die Rückkehr des göttlich weiblichen….
In Eggenburg stärken wir uns am Hauptplatz im Gasthaus zum Goldenen Kreuz (!?) noch mit Sturm sowie hausgemachtem Krautstrudel, Waldviertler Knödel und einem Feldhasen. Veronika liest noch ein Märchen vor und später kommt mir der Gedanke – verzaubert wie im Märchen macht es mächtig Spaß all die alten Symbole zu deuten…
Zum Abschluss gehen wir noch eine Runde über den Hauptplatz. Veronika entdeckt auf den Parkplätzen noch Rauten aus Granitsteinen, fein zusammengesetzt in echter Handarbeits-Steinmetzkunst finden wir sie über dem ganzen Hauptplatz verteilt. Ein Wohlfühlplatz ist das, selbst die Häuserkanten sind mit einem bestimmten Muster verziert und damit nach Feng Shui-Lehre entschärft, stellt Veronika fest.
Entdecken - Spuren finden - wahrnehmen - spüren - achtsam sein – nach einem Tag mit vielen neuen Eindrücken kehren wir nach Wien zurück.
Rote Hagebutten und violette Glockenblumen
Am nächsten sonnigen Herbsttag zieht es mich noch mal zu den Kogelsteinen, um die Gegend auf mich wirken zu lassen. Rote prächtige Hagebutten, die überaus köstlich schmecken, und violette Glockenblumen zieren mit ihren kräftigen Farben den Platz. Ein Wildrosenstrauch wurde schon vor einiger Zeit mit weißen Bändern geschmückt. Die Bänder hängen verblasst in den Dornen und ich beschließe: Das nächste Mal hängen wir auch eines dazu. Auf der Hinterseite des Dreieckstein ist ein großer lila Schmetterling gemalt. Zu unseren Geschenken hat jemand weitere Blumen - lila Flockenblumen - dazu gelegt und ein fliegendes Insekt hat grade von der Schokolade gekostet, das Herz-Kekserl steht lieblich daneben.
Ich kann die Urfrauenkraft - die Kraft der Steine spüren, ich bin vollkommen bei mir und glücklich. Ich glaub oder bin davon überzeugt, die Steine sind nicht zufällig, sondern so wie die Steine auf Malta entstanden, welche Kraft auch immer sie formte. Der sogenannte Wächter sieht für mich aus, wie eine starke Frau, wie die Venus von Willendorf mit großem Busen und runden Bauch…und ich entdecke eine Vulva mit Klitoris aus Stein…
Schließlich fahre ich noch zum Weinhof von Familie Jina und kaufe den Koglerwein, um die Kraft des Platzes zu Hause im Wein genießen zu können. Im Vorbeifahren und auf der Landkarte entdecke ich in der Umgebung noch Orte wie Kleinreinprechtsdorf (nach Stroitzendorf) und Reinprechtspölla (südlich von Eggenburg). Sie erinnern heute noch an die Göttin Percht (die Silbe precht nennt die Percht) und tragen den Namen der alten Göttin. Auch Frauendorf an der Schmida ist nicht weit. Das alles ist sicher kein Zufall und es gibt bestimmt noch viel altes Wissen zu entdecken.
Der Zauber von Eggenburg und der Kogelsteine wirkt nach….