MONDFEST-ZYKLUS

Samhain, kelt. Neujahrsfest
Im Zyklus der urweiblichen Kräfte

Heilsame Ahninnenkräfte für`s erfüllte Leben
An der Schwelle zur dunklen Kraft - die Tödin als Freundin

....von Göttinnen, Verwandlerinnen und listigen Alten sicn den Rücken stärken lassen

Zeitpunkt: Nacht vom 31. Oktober – 1. November, kelt. Neujahr, Samhain, Fest der Toten 

"Die Welt unserer Vorfahren will gewürdigt werden. Dadurch binden wir uns an eine der mächtigsten
Verwandlungs- und Lebensgestaltungskräfte an, die wir haben. Witz und Leichtigkeit gehören genauso dazu - weil die "Tödin tanzt".

Zeit: 30. Okt.- 1. Nov. 2015
Ort: Schloss Eschelberg

Inhalt:
Dieses Samhain findet im Rahmes des Jahreszykus: "Die Liebesgöttin erwacht - im Rhythmus von GAIA" statt - und kann einzeln gebucht werden!
Spezialthema: Samhain: Tabus, Präsenz & langsame Rhythmen - hier das PDF runterladen

Infos und Anmeldung: bis 22. Oktober bei mail at veronikalamprecht.com 

"Denn wir sind nur die Schale und das Blatt.
 Der große Tod, den jeder und jede in sich hat,
 das ist die Frucht, um die sich alles dreht."

 Rainer Maria Rilke

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Ablauf für ein 3 Tages-Seminar (findet 2017 wieder statt):                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                

1. Tag,18-21  Uhr                                                                                                                                        
                                                                                                                                                                                      Göttin im Urnenhain Wien
Vertraut werden, Ur-Geschichte des Ortes und Bezug zu Samhain, Impulse zu Sterben und Tod aus matriarchalen und keltischen Überlieferungen, Austausch von persönlichem Verständnis & Erfahrungen, Kreistänze zum Leben und Sterben,
heilsame schwarzen Göttinnenkraft am Beispiel von Holle, Inanna, Gaia, Kali, Sheila na Gig etc.
Frauenmärchen, nährende Körperübungen

2. Tag, 10 - 20 Uhr:
"Die Kraft meiner Ahn/innen stärke meinen Rücken".
Mit Tanz, Wahrnehmungstechniken und Austausch im Frauenkreis findet jede ihr ganz persönliches Thema, das sterben will und sich dadurch erneuern kann. Wir eröffnen uns Zugang zum schwarzen Aspekt der Göttin, der Knochenfrau, der inneren Seherin, der weisen kecken Alten in uns.
Abends im Ritual bei den uralten Kogelsteinen kann nährender Kontakt mit den Ahnen aufgenommen werden. Fragen können gestellt werden, die eigene Knochenstruktur gestärkt werden, Altes, Überflüssige, Abgeschlossene darf sich endgültig verabschieden.

3. Tag, 10 - 13 Uhr:
Reflexion des Rituals, Integration der erkannten, gestärkten Kraft in den Alltag.
Was nährt mich in den dunkler werdenen Zeiten?
Motherpeace-Tarot; Abschluss

"....Es geht nicht darum, ob das Leben eine Zeit in uns ist, sondern darum, dass wir auf ewig im Leben sind und seinen Gesetzen und Mysterien unterworfen sind!"
Auszug aus "Keltisches Totenbuch" von Phylida Anam-Aire

Mitnehmen: Decke, Sitzkissen und bequeme Kleidung für drinnen; wärmste Kleidung & Schuhe für draußen;
(Thermoskanne, Laterne oder Taschenlampe, wetterfeste Sitzunterlage, naturtaugliches Musikinstrument (wenn vorhanden), Mum in den Knochen)

Infos & Anmeldung: ab sofort unter mail@veronikalamprecht.com

Änderungen vorbehalten

Dieses Seminar wurde 2011 von der Ethnologin Mag.a Heike Huber-Kraxner miterlebt und im Rahmen ihrer Doktorarbeit über "Rituale" beschrieben.


Natur-Themen:

  • Jahreszeit des Sterbens, die Naturkräfte ziehen sich in das Erdinnere zurück, zum Ausruhen und Erneuern;
  • dunkelste Zeit des Jahres – bis zur Wintersonnwende nimmt das Licht ab;
  • Orakelnacht – Zeit zwischen den Zeiten – Übergänge zwischen den Welten sind geöffnet;
  • Sonne steht im Zeichen des Skorpions; Pluto als Planetenherrscher/in

Persönliche Themen:

  • Ehrung der Ahn/innen, Zeit mit alten Menschen verbringen, Aufmerksamkeit auf den Schrecken und die Würde des Alters legen;
  • Jahreszeit des Sterbens = wichtiger Teil des Naturzyklus; Leben kann niemals ohne Tod sein; es gibt kein endgültiges Ende; Nichts geht für immer verloren; Essenz bleibt;
  • der Gang der Inanna durch die 7 Tore in die Unterwelt
  • alles Leben, alles Licht kommt aus der Dunkelheit
  • Die Aufmerksamkeit liegt auf innere, dunkle Vorgänge - Todesprozesse wollen angeschaut werden – der Tötin ins Auge schaun – reinigen, was noch nicht aufgelöst worden ist; alles Überflüssige kann sterben – damit aus der Essenz wieder etwas Neues wachsen kann; loslassen, was von der Essenz trennt;
  • Ahn/innen sind kraftvolle Begleiterinnen auf unserem Lebensweg;
  • Nacht = Unbewußtes, weniger Kontrolle, mehr Intuition – und darin den eigenen Schattenkräften begegnen;
  • In den Gemeinschaften aller Frauen aller Zeiten und Kulturen war der Tod, die Begegnung mit dem Ungeheuerlichen selbstverständlich, wurde gefeiert, mit Festen begleitet.


„…..geborgen sein im Schoß der Göttin, zerfließen, zerfallen, auseinanderbrechen, alles hingeben, die Form verlieren, zu Staub und Moder werden. Alles Leben kehrt in den Kessel der Wintergöttinnen zurück, wird umgerührt und dadurch neu. Nur wenn du dich rückhaltlos, schutzlos hingeben kannst, dem Sterben und Leben, kannst du empfinden was Geborgenheit und Schutz ist, ohne Magie, Amulette oder anderes. Es ist der Schutz den SIE dir gewährt, indem SIE ihn in dir selbst weckt.
Es ist nur ein Moment in dem du den Tod empfindest, nur ein kurzer Augenblick. Aber erst wenn du ihn aushalten und zulassen kannst, ist es möglich wieder in das Leben zurückzukehren. Du tauchst ein in die Welt deiner Schatten, deines puren Selbst. Nichts kannst du verbergen, die Dunkelheit öffnet die letzte Tür in Dir. Wir gehen in Labyrinthe. Aber kein Ungeheuer erwartet uns, um uns zu verschlingen, sondern unser eigenes Ich. Auch wenn du anderen Masken zeigen kannst, in dieser Nacht stehst du schonungslos vor deinem eigenen Spiegel, wirst mit dir selbst konfrontiert, stößt an deine eigenen Grenzen, muß dich selbst erkennen. Hältst du diesen Moment aus oder zerbrichst du?
…Es ist die Zeit in der wir der Ahninnen gedenken. Frauen, die vor uns den Weg gegangen sind, die im Totenreich warten, uns von dort aus helfend zur Seite stehen. Es ist besonders die Zeit der Frauen, die nicht mehr bluten, die uns heute weise Lehrerinnen unseres Frauseins sind. An diesem Tag kann eine Frau, die aufhört zu bluten, ihren Übertritt in diesen Lebensabschnitt feiern.
Es gibt viele Helferinnen in dieser Zeit, die dich führen können auf dem Weg ins Reich der Schatten. (www.schamanca.de)

Göttin:

  • Qualität der Schwarzen Alten Göttin = keine Tabus, Magie der Knochen; ungebremste Lebenslust und wilder Humor, ausladende Sexualität (Schmetterlingsfrau, Rapunzel)
  • schwarzer Aspekt der Göttin = in der schwarzen Madonna erhalten/Erdfrau

Inanna

Kali: Indische Göttin aus der Trinität Durga-Parvati-Kali. Sie trennt mit dem Messer das Wichtige vom Unwichtigen, den Kopf (Verstand) vom Rumpf (Gefühl) - die Schwarze, sexuell starke Lebensspenderin. Vernichtung des Alten - damit Neues Platz hat.
Hel-Holle: vorkeltische, alteuropäische Göttin, Hüterin der Unterwelt, des dunklen Aspektes des Lebens, aber auch Hüterin des paradiesischen Gartens, der nur durch den Brunnen (eintauchen in das Unbewußte) erreichbar ist.
Hekate: griechische dreifaltige Göttin aus der Trinität Persephone, Kore (Demeter) Hekate, Göttin der Mondphasen, Hüterin von Himmel, Erde und Unterwelt, Herrin der Kreuzwege, für die in Neumondnächten an Weggabelungen Opfer gebracht werden. Auf diesem Weg erfüllt sie auch Wünsche.
Percht: Im deutsch/österreichischen Alpenraum zieht sie in den Rauhnächten zwischen 21.12, 23.12. und 6.1. mit ihrer wilden Schar in einem Schlitten über den Himmel und die Erde, sammelt die Seelen der Toten des Jahres und bringt sie in den Raum des Ausruhens. Orte wie Berchtesgaden (Garten der Percht) erinnern an sie.
Lilith: Die schwarze Mondfrau zeigt ihr Gesicht, das sie sonst hinter dem Mond verborgen hält. Die erste Frau Adams, verbannt von den jüdischen Patriarchen auf die nichtsichtbare Seite des Mondes, ist sie mächtiger denn je. Da sie verleugnet wird, ist ihr plötzliches Auftauchen umso schrecklicher. Im Ruf der Eule zeigt sie sich uns und mahnt uns, unseren Eigen-Sinn zu gebrauchen, der weiß, was für uns gut ist.

Brauchtum:

  • Kelt. Neujahrsbeginn = Winter fängt an mit der Nacht; Leben entsteht aus dem Tod;
  • Dank an die Erde, die AhnInnen, die Gottheiten für das vergangene Sommerhalbjahr;
  • Geschenke, Gaben an die Todesgöttin/Ahninnen/Geister
  • Speisen für herumziehende Geister rausstellen = Stärkung auf ihrem Weg
  • Abschluss und Neubeginn

Samhain  

Samhain bedeutet „Sommerende“ und „alle zusammen“ (Lebenden und Tote); Vereinigung; 
Halloween bedeutet „lichte, helle Schwester, die den Tod bringt“

  • 7 Tage dauerndes Fest in Irland – mit Essen, Trinken, Feiern, Lustbarkeiten;
  • Löschung alles Feuer VOR Samhain = zu Samhain Entzündung des neuen Feuers;
  • zusätzliches Gedeck am Familientisch auftischen = Einladung, sich zu stärken = bringt Segen für die Familie, d. Stamm
  • Zeit des endgültigen Verabschiedens der in diesem Jahr Verstorbenen = Kürbisse leuchten orange-gelb wie die Sonne den Weg ins Licht,
  • kelt./bäuerlicher Winterbeginn/Vieh von den Weiden geholt
  • Martinigans = Schlachtung der Tiere, die nicht durch den Winter gebracht werden;
  • Mexiko: Festmahl auf den Friedhöfen;

Beginn des Lehrganges "Jahreskreis-Ritualleiterin" mit Samhain 2010!!

Ort: Wien; genauer Ort wird noch bekannt gegeben;
Anmeldung unter mail@veronikaschenter.com -


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